der rechte rand

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Druckzeitpunkt: 15.12.2019, 03:21:40

Magazin der rechte rand

Erinnern und Verdrängen

#Tschechien

Am Ort der heutigen Gedenkstätte »Hodonín u Kunštátu«, gut 70 Straßenkilometer von der zweitgrößten tschechischen Stadt Brno entfernt, befand sich zwischen 1939 und 1950 das Lager Hodonín. Zwischen 1942 und 1943 diente dieser Ort als »Zigeunerlager« im Rahmen der deutschen Besatzungsherrschaft. Eine tiefgreifende Auseinandersetzung der tschechischen Gesellschaft über Mittäterschaft, Kollaboration und den eigenen Antiziganismus steht bisher immer noch am Anfang.

Antifa Magazin der rechte rand

»Terrorcrew«, aber keine kriminelle Vereinigung

#WeisseWölfe

»Terrorcrew«, aber keine kriminelle Vereinigung
Im Oktober 2015 durchsuchte die Polizei 12 Wohnungen von Neonazis der »Weisse Wölfe Terrorcrew« in Nordbayern und fand unter anderem eine scharfe Schusswaffe mit Munition sowie mehrere Kugelbomben. Drei Jahre später verhandelte das Landgericht Bamberg gegen vier Beteiligte.

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Die Angriffe. Die Ermittlungen. Das Urteil.

#Aryans

Selten agieren gewalttätige Neonazis so enthemmt in der Öffentlichkeit wie es die »Aryans« am 1. Mai 2017 in Halle taten. In einer koordinierten Aktion jagten sie vermeintliche politische GegnerInnen. Im Anschluss versuchten sie, sich als Opfer darzustellen. Vor dem Landgericht Halle mussten sich zwei der Mitglieder für die Angriffe verantworten.

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Begehrtes Steuergeld

#DerFlügel

Die »Alternative für Deutschland« in Thüringen will mit einer parteinahen Stiftung an Steuergeld kommen. Der Vorstand besteht aus Getreuen des Thüringer Partei- und Fraktionschefs Björn Höcke, UnterstützerInnen des rechtsradikalen Netzwerks »Der Flügel« und langjährigen Aktiven der »Neuen Rechten«.

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Unter Beobachtung

#JungeAlternative

Zwei Wochen später verkündigte Lohr zudem, alle 150 Mitglieder aus Niedersachsen seien ganz aus dem Verband ausgeschlossen worden. Gegenüber dem Bremer Landesverband gab es gleichzeitig allerdings kaum Konsequenzen.

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»Am Katzentisch in der letzten Reihe«

#AfDNiedersachsen

Die niedersächsische »Alternative für Deutschland« fällt durch inhaltliche Arbeit kaum auf, dafür mit Machtkämpfen und ihrer Nähe zur extremen Rechten. Mittendrin: Landesvorsitzende Dana Guth.

Extrem rechter Nachwuchs

#JANiedersachsen

Im November 2018 beschloss die Jugendorganisation der »Alternative für Deutschland« auf ihrem Bundeskongress die Auflösung des Landesverbands Niedersachsen. Grund dafür ist die langjährige personelle Überschneidung mit AktivistInnen der »Identitären Bewegung« sowie Verstrickungen in die organisierte Neonaziszene.

Jubiläum

Happy Birthday

#Interview
Auch 30 Jahre später erscheint das Magazin alle zwei Monate und berichtet über Phänomene, Personen und Strategien rechtsaußen – immer aus antifaschistischer Perspektive. Wir haben uns mit Nina und Mark getroffen, zwei der Redakteur*innen des Projekts, und uns über Homestorys, die EU-Wahlen und vor allem 30 Jahre antifaschistischen Journalismus unterhalten.

poggenburg

Ikarus in Magdeburg

#Poggenburg
André Poggenburg war als Partei- und Fraktionschef der »Alternative für Deutschland« in Sachsen-Anhalt einer der rechten Taktgeber der Partei. Doch sein Höhenflug endete nach einer Rede, die er beim politischen Aschermittwoch 2018 in Sachsen gehalten hatte. Im Januar 2019 verließ er Partei und Fraktion.

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Die repräsentative Bühne nutzen

#AfDimBundestag

Wie die »Alternative für Deutschland« mit Veranstaltungen im Bundestag ihre Stichwortgeber hofiert und damit um Aufmerksamkeit buhlt – bisher ohne Erfolg.

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