der rechte rand
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Druckzeitpunkt: 10.03.2026, 19:37:46
Hofberichterstattung
Die »Junge Freiheit« (JF) kann als das inoffizielle Parteiorgan der »Alternative für Deutschland« (AfD) gesehen werden.
»Die AfD ist die einzig wählbare Partei«
Ein Verein in Deutschland macht Gratis-Werbung für die »Alternative für Deutschland«. Eine Agentur aus der Schweiz hilft bei der Kampagne.
Partei des Militarismus
Die »Alternative für Deutschland« verteidigt das Soldatentum und die Traditionen der deutschen Armeen. Sie steht für mehr Militär und Wehrpflicht zur Durchsetzung deutscher Interessen.
»Antisemitismus der Vernunft«
Antisemitismus ist in der »Alternative für Deutschland« mehr als nur ein Randphänomen. Wie Rassismus gehört er zum Kern rechten Denkens, nicht nur in der offen völkischen Variante.
Antifeminismus ist keine Männersache
Die »Alternative für Deutschland« ist antifeministisch. Sie fordert weitreichende Verschärfungen der gesetzlichen Regelung zum Schwangerschaftsabbruch und ein Ende gleichstellungspolitischer Maßnahmen. Zugleich aber stehen mit Frauke Petry und Alice Weidel starke Frauen an ihrer Spitze. Ein Widerspruch?
Eine Zäsur
„Wo immer sich der rechte Rand aus der Anonymität hervor wagt, treten ihm schon vor Ort antifaschistische Kräfte gegenüber und drängen ihn in die Defensive. Diese Initiativen wirken bisher mit unterschiedlichem Erfolg. Immer aber mit dem Effekt, daß die Neonazis kaum noch irgendwo ungestört ihre Propagandaveranstaltungen abhalten können.“
Nächster Etappensieg
Auch im Bundestagswahlkampf werden die Brüche in der Selbstwahrnehmung der »Alternative für Deutschland« (AfD) sichtbar, wie ein Blick auf die Wahlkampagne zeigt, die der Bundesvorstand abgesegnet hatte. Die zentrale Losung der Kampagne lautet »Trau Dich, Deutschland«.
Die weitere Radikalisierung der AfD
Der Parteitag der »Alternative für Deutschland« stellt die Weichen für eine weitere Radikalisierung der Partei. Aber auch die internen Machtkämpfe dürften weitergehen.
Möglichkeiten und Grenzen
Knapp 16 Monate hatte der zweite NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages Zeit, die aus Bundessicht offenen Fragen zu klären, die im ersten Ausschuss nicht umfassend behandelt werden konnten.
»Gruppe Freital«: militante Beiträge zur Flüchtlingsdebatte
Dass es den Mitgliedern der Gruppe gerade darauf ankam, ihre Opfer schwer zu verletzen oder zu töten, lässt sich an Diskussionen und Äußerungen in ihrem verschlüsselten Chat ablesen, an dem nur Gruppenmitglieder teilnehmen konnten. Mit offen neonazistischer und rassistischer Propaganda und menschenverachtenden Hassparolen wurde dort Geflüchteten, Nichtdeutschen oder Linken das Lebensrecht abgesprochen.