der rechte rand
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Druckzeitpunkt: 05.09.2026, 02:38:16
»Der Kampf der queeren Community ist immer auch antifaschistisch«
#CSD
Auch 2025 stehen CSD-Veranstaltungen insbesondere in Ostdeutschland im Fokus extrem rechter Mobilisierungen. Was bedeutet das für queere Aktivist*innen? Jascha von Queer Pride Dresden und Candy vom CSD Oberhavel im Interview mit Nina Rink für der rechte rand.
Inhalt Ausgabe 221
AfD, Wahlen, Höcke, Interviews, Nachwuchs-Schulung, Antifa, Initiative, HerzstattHetze, Bundespräsident, Wikinger, Nazis, GBA, USA, UK
Magdeburger Machtfragen
#SachsenAnhalt
Im September 2026 finden in Sachsen-Anhalt Landtagswahlen statt. Eine wiedererstarkte AfD will die seit 2002 regierende CDU von der Macht verdrängen. Diese will weiter regieren. Aber mit wem?
Erfolgreiche Uneinigkeit
#Wehrpflicht
Eigentlich ist beim Thema Wehrpflicht die Position der AfD klar. In ihrem Grundsatzprogramm fordert die Partei seit Jahren deren Rückkehr. Das Militär als Schule und tragende Säule der deutschen Nation – in der ideologischen Genealogie der deutschen Rechten gehörte dies zu den unveräußerlichen Grundpositionen.
Die große Walverschwörung
#Stimmung
Und dann taucht er auf – ein Buckelwal in der Wismarer Bucht. Was als belanglose Randnotiz in den Lokalnachrichten begann, entwickelt sich im Frühjahr 2026 innerhalb weniger Wochen zu einem emotional aufgeladenen Naturdrama.
Neue Entwicklungen
#AfDVerbot
Am 29. Januar 2025 stimmten CDU, FDP und die »Alternative für Deutschland« (AfD) gemeinsam für die Anti-Migrationsanträge der Union. Nur einen Tag später befasste sich der Bundestag mit dem Antrag von Abgeordneten aus Union, SPD, Grünen und der Linken zur Einleitung eines AfD-Verbotsverfahrens. Dieser wurde in den Innenausschuss verwiesen und hatte sich mit dem Ende der Legislaturperiode wenige Wochen später erledigt. Seitdem wurde die parlamentarische Auseinandersetzung um das AfD-Verbot vor allem in den Landtagen und Bürgerschaften geführt.
Intro 220
#intro
Liebe Leser*innen,
die radikale Rechte kann gestoppt werden. Am 12. April 2026 haben die Menschen in Ungarn den rechtsradikalen Autokraten Viktor Orbán abgewählt – das Votum war nicht knapp, sondern eindeutig.
Kein antifaschistischer Konsens – die Hinwendung zum radikal Autoritären im konservativen Milieu
#Autoritär
Kein antifaschistischer Konsens – die Hinwendung zum radikal Autoritären im konservativen Milieu
Das Vorbild wackelt
#Ungarn
Für den 12. April ist in Ungarn die Parlamentswahl angesetzt. Viktor Orbán, seit 16 Jahren amtierender Ministerpräsident und Referenz für Rechte jeglicher Prägung in Europa, liegt mit seinem Regierungsbündnis in den Umfragen deutlich hinter seinem Konkurrenten.