der rechte rand

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Druckzeitpunkt: 20.06.2018, 09:56:33

Magazin der rechte rand Ausgabe 165

Soziale Nazis

Bundesweit setzen Neonazis auf Spendenprojekte für deutsche Familien und sozial Benachteiligte. Ein Ursprung dieser Initiativen liegt in Netzwerken der Thüringer Neonazi-Szene.

»Rebellion gegen das Establishment«

Der angekündigte Politikwechsel in den USA unter dem neuen Präsidenten Donald J. Trump wird von der Neuen Rechten in Deutschland stürmisch begrüßt.

NS-Rap: Back again?

Neonazi-Rapper treten auf RechtsRock-Konzerten und Kundgebungen auf, ihre Videos werden zum Teil mehrere zehntausend Mal in den sozialen Medien aufgerufen: Seit 2015 ist neonazistischer Rap im Aufwind. Doch die Szene streitet, ob der Musikstil nicht »kulturfremd« sei.

Welche Chancen hat Marine Le Pen?

Der Wahlkampf um das Amt des französischen Staatsoberhaupts ist in vollem Gange.
Am 23. April ist der erste Wahltermin. Es ist davon auszugehen, dass von den antretenden KandidatInnen niemand die absolute Mehrheit erreichen wird. Die Stichwahl ist für den 7. Mai angesetzt. Der Kandidatin des »Front National«, Marine Le Pen, werden gute Chancen eingeräumt, diese zu erreichen – fraglich ist hingegen nur, ob sie dieselbe auch gewinnen kann.

Gedenken in Sofia

Eine Gruppe von PolizistInnen eskortiert die FaschistInnen – unter ihnen Hooligans des Fußballvereins von »CSKA Sofia« – über den Platz zum Startpunkt der Veranstaltung. Diese beginnt in etwa einer Stunde, die Gruppe zerstreut sich. Unbehelligt bewegen sich Kleingruppen über den Platz. Die Veranstaltung dient dem Gedenken an Hristo ­Lukov.

Für immer ein »Reich«

In einem knappen Überblick stellen wir hier einige Strukturen vor, die explizit Positionen der extremen Rechten oder des Neonazismus vertreten oder die eine Mischung aus originär neonazistischer Ideologie und den Ideen der »Reichsbürger« verbreiten. Einige von ihnen waren frühe und bis heute einflussreiche Stichwortgeber der Szene.

Skurril, gefährlich und rechts

Bei allen ideologischen Unterschieden der Strömungen einigt die Szene der »Reichsbürger« ein reaktionäres und verschwörungstheore­tisches Weltbild sowie ein positiver Bezug auf ein »Deutsches Reich in den Grenzen von 1937« – von der scheinbar harmlosen Spinnerei bis zu knallhartem Antisemitismus und der Holocaust-Leugnung.

Szenen einer Radikalisierung

Vom PEGIDA-Anhänger zum Terrorverdächtigen: Ein 35-Jähriger aus Braunschweig soll zum Netzwerk um den »Druiden« Burghard Bangert gehören.

Daheim im Reich

Deutschlands bekanntester »Reichsbürger« kommt aus Sachsen-Anhalt – der selbsternannte »König von Deutschland«. Doch er ist in dem Bundesland nicht allein.

»Nichts passiert …«

Die sächsische Staatsregierung hat die »Reichsbürger« trotz Warnungen verharmlost.

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