der rechte rand

Permalink: https://www.der-rechte-rand.de/ausgaben/ausgabe-188/
Druckzeitpunkt: 29.01.2022, 10:35:37

Ausgabe 184

Mai / Juni 2020 | 31. Jahrgang

Antifa Magazin der rechte rand

Inhalt

kurz & bündig

Rezensionen

Alle Artikel der Ausgabe 184

#ErlangerDoppelmord

Am 19. Dezember 1980 wurden Shlomo Lewin und Frida Poeschke in Erlangen ermordet. Uwe Behrendt, ein Mitglied der »Wehrsportgruppe Hoffmann«, erschoss sie aus antisemitischen Motiven. Anhand des Attentats lassen sich Kontinuitäten im Umgang mit rechtem Terror in der BRD aufzeigen.

»Wenn uns die Erfahrung nicht gelehrt hätte«

#NSU-Prozess

Mehmet Daimagüler hat im NSU-Prozess Angehörige von Ismail Yasar und Abdurrahim Özüdogru in der Nebenklage vertreten und ist seitdem als Anwalt in zahlreichen Prozessen mit rassistischem, antisemitischem und extrem rechtem Kontext tätig. Für »der rechte rand« hat Nina Rink mit ihm über seine Erfahrungen gesprochen.

»Bedeutung über den Gerichtssaal hinaus«

#Einordnung

»Einzeltäter« sollten nicht als politisch und sozial isoliert verstanden werden.

Rechtsterroristische »Einzeltäter«

#Geschichte

In den späten 1970er und frühen 1980er Jahren erlebte der bundesdeutsche Rechtsterrorismus einen blutigen Höhepunkt.

Rechtsterrorismus in der »alten« Bundesrepublik

#Oktoberfestattentat

Das Oktoberfestattentat 1980 in München war der schwerste rechtsterroristische Anschlag in der Geschichte der Bundesrepublik. Mutmaßliche Mitwisser*innen und Helfer*innen wurden nie zur Rechenschaft gezogen. Im Interview mit dem Magazin »der rechte rand« blickt Ulrich Chaussy auf fragwürdige Ermittlungen und seine langjährigen Recherchen zurück. Das Gespräch führte Sören Frerks.

Auch 40 Jahre später: keine Aufklärung in Sicht

# Radikalisierung

Sie richten mit Kopfschüssen hin, liquidieren mit Maschinengewehren, töten mit Bomben, morden mit Brandsätzen oder schlagen mit Gegenständen tödlich zu. Die Geschichte des Terrors von Rechts ist lang.

Terror von Rechts

#Durchlauferhitzer

In Deutschland wurde über Jahre das Problem rechter Gewalt vielfach mit Blick auf jugendliche Rassist*innen und auf die organisierte extreme Rechte diskutiert. So wichtig diese Perspektiven sind, so unzureichend waren und sind sie.

Radikalisierte »Wutbürger«

#Hass

Die Manifeste von Rechtsterroristen sind auch Ausdruck ihres Selbstbildes. Zuletzt hatte der Attentäter von Hanau gezeigt, wie wichtig für dieses Selbstbild der Glaube an die Leistung und die Arbeit der eigenen »Rasse« ist und inwiefern es durch Fremde bedroht sein soll.

Das Selbstbild der Täter

#Waffen

In den letzten Jahren wurden bei Rechtsterror-Ermittlungen zehntausende Schuss Munition, Waffen und Sprengstoff entdeckt. Woher diese stammen, scheint die Behörden nicht zu interessieren. Dabei sind immer öfter Kriegswaffen, Bundeswehr- und Polizeibestände darunter.

Herkunft unbekannt