der rechte rand

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Ausgabe 169

November /Dezember 2017 | 28. Jahrgang

Alle Artikel der Ausgabe 169

»Freiheit für Rudolf Heß«: Seit dem Ende der 1960er Jahre fand diese Forderung in der Bundesrepublik breiten politischen Zuspruch. Die extreme Rechte schloss sich gern an.

Dauerbrenner Rudolf Heß

Frauke Petry und Marcus Pretzell inszenieren ihr neues politisches Projekt nach der »Alternative für Deutschland« als »Bürgerforum«.

Blaue Zahnräder gesucht

Und so musste die Bekleidungsmarke »Pivert« (franz. Specht) für die Eigenwerbung auf andere Kanäle zurückgreifen, als sie Anfang 2015 auf den Markt kam. Die Websites, Blogs und Social Media-Seiten der faschistischen »CasaPound« reichten dafür gerne die Hand, denn der Besitzer der Marke kommt aus ihrer ersten Reihe.

»Pivert«: Keine Halbgötter, nur Spechte

Die »Alternative für Deutschland« zieht mit neun Abgeordneten in den niedersächsischen Landtag ein. Doch das Ergebnis enttäuschte die Partei.

Enttäuschung in Niedersachsen

Interview:
Für »der rechte rand« sprach Sören Frerks mit der Innenpolitikerin Martina Renner (MdB, »Die Linke«)Die bayerische Staatsregierung und das Landeskriminalamt weigern sich vehement, den Terroranschlag im Olympia-Einkaufszentrum in München als rechtsmotivierte Gewalttat anzuerkennen.

Leugnen als politisches Programm

Anmerkungen zur Einordnung des Attentats am Münchner Olympia-Einkaufszentrum. Politisches Attentat?

»Es ist auch nicht davon auszugehen, dass die Tat politisch motiviert war.«

Unmittelbar vor den Landtagswahlen zeigte sich die Zerstrittenheit des niedersächsischen Landesverbandes der »Alternative für Deutschland«. Ein Blick nach Südniedersachsen offenbart: die innerparteilich gewachsenen Rivalitäten sind nicht unbedingt politischer Natur.

Südniedersächsische Querelen

Manfred Lauermann, die Linke und die Rechte

Und ewig grüßt das Chamäleon

»Die Jugend scheißt den Front National zu« (»La jeunesse emmerde le Front national«), so lautete ursprünglich ein Songtitel der Punkband Bérurier Noir im Jahr 1989.

»Emmerde le Front«

Der Auftritt des neu-rechten »Antaios-Verlages« war das beherrschende Thema der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt am Main. Verlag und AnhängerInnen nutzen die ihnen gebotene Bühne zur Selbstinszenierung.

Feindliche Übernahme

92 Abgeordnete zählt die Fraktion der »Alternative für Deutschland«, die im neu gewählten Bundestag vertreten ist. Bereits einen Tag nach der Wahl entstand erneut ein Spaltprodukt.

Der Bundestag mit brauner Fraktion

Zur Modernisierung rechter Kapitalismuskritik durch Benedikt Kaiser.

Eine neue »Querfront«?

Die Bundestagswahl hat offenbart, dass die »Alternative für Deutschland« in der einstigen NPD-Hochburg und dem heutigen PEGIDA-Kernland ihre größten Erfolge feiern konnte. Doch anderenorts erzielten die Rechten wenig beachtet ähnlich hohe Wahlergebnisse. Ein Blick nach Cottbus in der Lausitz.

Sieg an der Grenze zu Sachsen

Der extrem rechte Akademikerbund »Deutsche Burschenschaft« feierte im Oktober in Eisenach den 200. Jahrestag des »Wartburgfestes«. Fast 1.000 Personen kamen, ein umfangreiches Programm war vorbereitet.

»Beschränkter Teutomanismus«

1 %
Zwischen Hetze und peinlicher Inszenierung

Das »Ein Prozent« Recherchenetzwerk

Reden mit Rechten, das fordern zur Zeit viele – auch Thomas Wagner, Autor des Buchs „Die Angstmacher. 1968 und die Neue Rechte“. Doch der Diskurs wertet sie nur auf. Für Strategien gegen die „Neue Rechte“ braucht es keine Selbstdarstellung ihrer Akteure, sondern kritische Analysen ihrer Entstehung. Eine Kritik.

Faszinierende „Angstmacher“

Der mutmaßliche Bombenleger vom S-Bahnhof Veddel bewegte sich schon Mitte der 1980er Jahre im Umfeld der später verbotenen Neonazipartei FAP.

Anschlag in Hamburg-Veddel – der Täter

Gesellschaft und Medien verkennen die Diskurs-Strategien der
»Neuen Rechten«

Mit Rechten reden?

Auf dem Bundesparteitag in Hannover feierte sich die Alternative für Deutschland (AfD) selbst. Die Wahl der Parteispitze war keine neue Häutung der Partei, sie zeigt die Macht des völkischen Flügels in der Partei.

rechts, rechts, rechts

Eine neuerliche ÖVP-FPÖ-Koalition scheint ausgemacht zu sein. Im Gegensatz zum Jahr 2000, als die Regierungsbeteiligung der FPÖ einen internationalen Proteststurm auslöste, sind kritische Reaktionen diesmal kaum zu erwarten.

Weiter rechts in Österreich

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Rezensionen Ausgabe 169

Liebe Leserinnen, liebe Leser, ein Antifa-Kongress im Münchner DGB-Haus? Das wollten der rechte Blog »Journalistenwatch«, die nach rechtsaußen gerne mal offene »Deutsche Polizeigewerkschaft« (DPolG) und Teile der DGB-Gewerkschaft »Gewerkschaft der Polizei« (GdP) nicht akzeptieren. Die GdP übte Druck auf den DGB-Bundesvorstand aus, den dieser an den DGB in Bayern weiterleitete. Daraufhin kündigte letzterer Mitte Oktober […]

Editorial der 169

Seite 3 Mit Rechten reden? Buchmesse: Feindliche Übernahme 4 Burschenschaft: »Beschränkter Teutomanismus« 6 Das »Ein Prozent« Recherchenetzwerk 8 Eine neue »Querfront«? 10 Und ewig grüßt das Chamäleon 12   AfD Bundestag mit brauner Fraktion 14 Sieg an der Grenze zu Sachsen 15 Enttäuschung in Niedersachsen 17 Südniedersächsische Querelen 18 Blaue Zahnräder gesucht 20 Einordnung des […]

Inhalt Ausgabe 169

»Europäische Aktion« aufgelöst Verden. Am 25. September hat die geschichtsrevisionistische Organisation »Europäische Aktion« (EA) offiziell ihre Auflösung bekannt gegeben. Bereits am 10. Juni hatte der »Gebietsleiter« in Thüringen Axel Schlimper zusammen mit Thorsten Heise (NPD) dies bekannt gegeben, wie der »Landesleiter« Deutschland Rigolf Hennig nun bestätigte. Die EA (s. drr Nr. 144) hatte sich 2010 […]

kurz und bündig Ausgabe 169