der rechte rand
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Druckzeitpunkt: 10.03.2026, 10:55:43
Martin Luther – rechter Kult um den »Propheten der Deutschen«
»Ohne Juda, ohne Rom, erbauen wir Germanias Thron!« hieß es bereits in der frühen völkischen Bewegung. Genau in dieser Haltung wurzelt auch die anhaltende Luther-Verehrung und -Rezeption der extremen Rechten.
Von Rissen und Brüchen
Nach ihrem Einzug als drittstärkste Fraktion in den Bundestag hat die »Alternative für Deutschland« im Dezember ihren Bundesparteitag in Hannover durchgeführt. Statt der viel beschworenen Einheit gab es Strömungskonflikte, Machtkämpfe und Hinterzimmergespräche
#wirunterlassennicht
Pressemitteilung:
»Wir unterlassen nicht« www.afd-im-bundestag.de
AfD geht gegen kritischen Journalismus vor. Fachmagazin »der rechte rand« wird geforderte Unterlassungserklärung nicht unterzeichnen!
Erste Schritte
Die Fraktion der »Alternative für Deutschland« im Bundestag versucht sich in parlamentarischer Seriosität und gezielter Provokation und zeigt Schwächen, wenn es hitzig wird.
In nationaler Mission
Die katholische Kirche in Kroatien versteht sich als Wahrerin nationaler Interessen. Kirchenvertreter fallen immer wieder durch ultranationalistische Äußerungen auf. In Deutschland wird dieser politische Kurs auch in den kroatisch-katholischen Auslandsgemeinden propagiert.
Blaue Zahnräder gesucht
Frauke Petry und Marcus Pretzell inszenieren ihr neues politisches Projekt nach der »Alternative für Deutschland« als »Bürgerforum«.
»Pivert«: Keine Halbgötter, nur Spechte
Und so musste die Bekleidungsmarke »Pivert« (franz. Specht) für die Eigenwerbung auf andere Kanäle zurückgreifen, als sie Anfang 2015 auf den Markt kam. Die Websites, Blogs und Social Media-Seiten der faschistischen »CasaPound« reichten dafür gerne die Hand, denn der Besitzer der Marke kommt aus ihrer ersten Reihe.
Enttäuschung in Niedersachsen
Die »Alternative für Deutschland« zieht mit neun Abgeordneten in den niedersächsischen Landtag ein. Doch das Ergebnis enttäuschte die Partei.
Leugnen als politisches Programm
Interview:
Für »der rechte rand« sprach Sören Frerks mit der Innenpolitikerin Martina Renner (MdB, »Die Linke«)Die bayerische Staatsregierung und das Landeskriminalamt weigern sich vehement, den Terroranschlag im Olympia-Einkaufszentrum in München als rechtsmotivierte Gewalttat anzuerkennen.
»Es ist auch nicht davon auszugehen, dass die Tat politisch motiviert war.«
Anmerkungen zur Einordnung des Attentats am Münchner Olympia-Einkaufszentrum. Politisches Attentat?