der rechte rand

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Druckzeitpunkt: 28.10.2021, 10:35:58

Ausgabe 186

September / Oktober 2020 | 31. Jahrgang

Antifa Magazin der rechte rand

Inhalt

kurz & bündig

Rezensionen

Alle Artikel der Ausgabe 186

#Frankreich

Ferner setzt der »Bloc identitaire« auf eine Art Dreiklang der zu verteidigenden »Identitäten« – regionale, nationale und europäische –, die wie eine Art russischer Puppen ineinandergreifen sollen. Dies ist aus seiner Sicht erforderlich, weil nur so eine »eingewurzelte echte Identität« definiert werden könne; denn Einwanderer*innen können nur durch Einbürgerung Französ*innen werden, aber eben unmöglich als »Baske, Bretone oder Elsässer« betrachtet werden.

Bewegung für die Medien

#Nordhessen

Im Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke gipfelte, was die nordhessische Neonazi-Szene schon seit Jahrzehnten kennzeichnet: Anti-Antifa-Ausspähung. Im Prozess gegen Stephan Ernst und Markus Hartmann aber spielt diese auch personell bemerkenswerte Kontinuitätslinie kaum eine Rolle.

Konstanten

#Weiterdenken

Immer lauter werden in den letzten Jahren die fast schon verzweifelten Rufe, dass die Zeitzeug*innen der Shoa, des Porajmos und des Kriegs überhaupt sterben. Die Rufe hört man auch aus Gedenkstätten, die mit eben jenen Zeitzeug*innen ihre Vermittlungsarbeit machen. Doch gab es nicht Zeit genug, sich darauf vorzubereiten? Einige haben es getan. Ein Überblick zu den Alternativen, die allerdings keine Menschen ersetzen können.

Die Zeitzeug*innen sterben. Wir können es nicht ändern.

#Verschwörungsgläubige

Jene minoritäre politische Bewegung ist bei Strafe des Scheiterns und der Bedeutungslosigkeit dazu gezwungen, Anschlussfähigkeit in andere politische Spektren zu finden, die nicht gleichermaßen der gesellschaftlichen Ausgrenzung unterliegen.

Abstand halten

#Rente

Seit langem steht die Rentenpolitik im Mittelpunkt der innerparteilichen Auseinandersetzung um die sozial- und wirtschaftspolitische Ausrichtung der »Alternative für Deutschland«. Ein nun gefundener Kompromiss soll die verschiedenen Strömungen auf ihre Gemeinsamkeiten einschwören.

Nur für Deutsche

#Filmkritik

In ihrem Film »Und morgen die ganze Welt« fragt Regisseurin Julia von Heinz nach der Motivation, sich nicht gegen Nazis zu engagieren, stellt sich parteilich auf die Seite des Protests und führt dessen Dringlichkeit vor Augen.

»Das ist hier kein Spiel«

Editorial / Kommentar – Ausgabe 186 AntifaMagazin »der rechte rand«

Editorial / Kommentar Ausgabe 186